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Eiszeit: Wie viel ist zu viel?

Sobald uns im März die ersten Sonnenstrahlen auf der kalkweißen Haut kitzeln, bietet sich einem in jeder Stadt das bekannte Bild: Meterlange Schlangen haben sich vor dem Eissalon gebildet und die Menschen lechzen förmlich nach der kühlen Erfrischung. Besonders Kinder sind bekannt dafür, alles Süße generell und Eis im Speziellen zu lieben und sich ausschließlich davon ernähren zu können. Zu Recht fragen sich Mütter da: Wann ist das gesunde Maß überschritten?

Hat Eis im Gesundheitswahn überhaupt noch Platz?

Gerade in unserer Zeit, in der Ernährungsweisen wie gluteinfrei, vegan oder paleo eher die Regel als Ausnahme sind, fühlt man sich als Mutter unter Druck gesetzt. Wird man mittlerweile vielleicht sogar schon von anderen Müttern verurteilt, wenn man seinem Kind Schokolade und Co. zu essen gibt? Dr. Elke Arms gibt Entwarnung: Auch Süßes gehört zur Ernährung dazu-allerdings in Maßen. „Höchstens zehn Prozent der täglichen Kalorienzufuhr sollten von Zucker kommen. Bewusstes Naschen und Genießen ist allerdings Teil der Kindheit und völlig in Ordnung.“

Ein Weihnachten ohne Kekse-unvorstellbar

Viele unserer Traditionen und Kindheitserinnerungen sind untrennbar mit Süßem verknüpft: Die Geburtstagstorte in Form einer Lokomotive, das Eis im Italienurlaub, das wir genossen haben während wir zum ersten Mal das Meer gesehen haben. Oder natürlich das Kekse backen mit Oma, wo wir entgegen der Anweisungen heimlich vom rohen Plätzchenteig genascht haben. Diese wunderbaren Erfahrungen will man sein Kind ja nicht missen lassen, nur um es nicht dem schädlichen Zucker auszusetzen-oder?
Und selbst wenn man das zu tun beschließt: Der Nachwuchs wird immer einen Weg finden, an Süßkram zu kommen. Denn alles Verbotene ist ja bekanntlich umso reizvoller. Bei Geburtstagspartys, Schulausflügen oder der Kindergarten Jause des Freundes ist selbst die erpichteste Mutter machtlos. Auch die traditionell um das leibliche Wohl der Enkeln besorgte Oma kann einem da Steine in den Weg legen. Daher sollte man sich hier in Entspanntheit üben: An Süßigkeiten kommen die Kinder so und so-da kann man sie ihnen gleich selbst geben und einteilen.

Aber wie viel ist jetzt zu viel?

Wie bereits erwähnt sollten mit Zucker lediglich zehn Prozent des Energiebedarfes gedeckt werden. Im Kindergartenalter entspricht das 150 Kalorien, in der Volksschule schon 180 und ab der höheren Schule dann 220. Während man im Umgang mit Eis, Schokolade und Co. zwar Gelassenheit  beweisen sollte, gibt es trotzdem ein paar Anhaltspunkte für Mütter. So ist es wichtig, keine der regulären Mahlzeiten durch Süßigkeiten zu ersetzen. Gerade in der Jugend ist eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen essentiell und diese ist durch Süßes logischerweise nicht gegeben. Außerdem sollte man Naschereien nicht als Belohnung einsetzen. Dadurch konditioniert man sein Kind darauf, später emotionale Probleme durch Essen bewältigen zu wollen-einer der Gründe, wieso immer mehr Menschen heutzutage mit Übergewicht kämpfen. Die Werbung propagiert uns, uns und unsere Kinder nach einem schlechten Tag oder einem Erfolg mit Essen zu belohnen. Das macht sie aber natürlich nicht zu unserem Wohl, sondern rein für den Profit ihrer Firma.
Kurz gesagt: Das beste für das Kind ist ein möglichst natürliches, ausgewogenes Essverhalten. Oder um es in einem Bild auszudrücken: Die Karotte in der einen Hand, das Eis in der anderen. 




Foto: Shutterstock/Oksana Kuzmina

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