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Spiel mit der Gefahr: Sichere Spielplätze erkennen

Schaukeln, rutschen und Sandburgen bauen: Es gibt nur wenige Kinder, die einen Spielplatz nicht spannend finden. Schließlich hat so ein Ort ja auch eine Menge zu bieten: Die Kleinen bewegen sich an der frischen Luft, können sich kreativ beschäftigen, neue Freunde treffen und auch den Eltern ist hier eine kurze Verschnaufpause gegönnt. Doch durch unzureichende Sicherheitsmaßnahmen kann es auch hier zu Unfällen kommen. Wir erklären, wo der Spaß aufhört.

Ein Kinderspiel

Während für Kinder nur der Spaß zählt, entwickeln sich beim Werfen, Klettern, Fangen und Formen ihre motorischen Fähigkeiten fast ganz von allein. Es gibt Studien, die das belegen. Demnach wurde eine enge Korrelation zwischen der koordinativen motorischen Leistung und der kognitiven Differenzierung beobachtet. Eine Untersuchung an über 3000 Grundschülern förderte außerdem einen Zusammenhang zwischen dem Gleichgewichtssinn und Schulleistungen zutage: War dieser schlechter ausgeprägt, so waren auch die Noten in den Fächern Mathematik, Deutsch und Sport schlechter.  

Wenn der Spaß aufhört

Dennoch ereignete sich in den letzten Jahren eine Reihe von Unfällen auf Spielplätzen, die sich meist auf einen Mangel an den Geräten zurückführen lässt. Tatsächlich deckt auch der TÜV immer wieder neue Fälle auf. Zu den drei größten Mängeln für schwere und tödliche Unfälle auf Spielplätzen zählen:
  • Instabile Verankerungen, Pfosten und Fundamente
  • Fangstellen für Kleidung
  • Fangstellen für den Kopf

Wie man den richtigen Spielplatz findet: Die wichtigsten Fragen
  • Lage und Gesamteindruck: Ist der Spielplatz in der näheren Umgebung? Ist die Einzäunung intakt? Ist der Platz sauber und die Abfallkörbe geleert? Oder liegen Flaschen, Scherben, Dosen oder andere Abfälle herum?
  • Besucher: Befinden sich fremde Menschen ohne eigene Kinder oder Jugendli-che auf den Platz? Verhalten sich diese Personen auffällig?
  • Wege: Sind die Wege in gutem Zustand? Stehen Gehwegplatten als Stolper-fallen hoch? Gibt es Schlaglöcher?
  • Spielgeräte: Sind offene Haken an den Spielgeräten sichtbar? Kann das Seil der Schaukel durchscheuern? Ist die Aufhängung sicher? Ist vor und hinter der Schaukel genügend Platz? Können sich die Kinder ihre Finger einquet-schen oder herunterfallen?
  • Sandkasten: Ist der Sandkasten mit Hundekot, Zigarettenkippen, Glasscher-ben oder anderem Abfall verunreinigt?
  • Metallgeräte: Gibt es scharfe Kanten, absplitternde Farbe, Rost oder Bruch-stellen? Kann das Kind mit der Kleidung hängen bleiben?
  • Holzgeräte: Sind Balken brüchig oder morsch? Sind die Verbindungen alle fest? Stehen Nägel und Schrauben vor?
  • Fallschutz: Ist der Untergrund unter den Spielgeräten weich genug? Achten sie darauf, dass der Boden nicht aus Beton- und Steinplatten besteht. Die Be-tonsockel der Pfosten dürfen nicht aus dem Boden ragen.
  • Sachbeschädigung: Gibt es Spuren von Vandalismus oder Sachbeschädigung? Ist der Platz Treffpunkt von Jugendlichen oder Drogensüchtigen? Liegen vielleicht sogar Spritzen herum?

Foto/Quelle: Shutterstock/Pressmaster, medicalpress

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