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Als Baby vertauscht

Einer der schlimmsten Alpträume aller werdenden Eltern: Das eigene Baby wird nach der Geburt vertauscht, Mama und Papa gehen mit dem falschen Kind nach Hause. BabyExpress hat mit Betroffenen gesprochen.

Im September 1945 verlassen zwei frischgebackene Mütter ein Krankenhaus in der Thüringer Kleinstadt Worbis. Frau Hoffmann ist alleinstehend und hat kaum berufliche Perspektiven. Frau Strecker ist verheiratet und kommt aus einem vermögenden Elternhaus. Was beide nicht ahnen können: Sie nehmen die falschen Babys mit nach Hause. Vermutlich wurden die Namensarmbänder der Neugeborenen vertauscht. Dieses „Missgeschick“ zieht alptraumhafte Folgen nach sich.

Wenn plötzlich die kleine, heile Welt zusammenbricht

Marlene John, geborene Hoffmann, erlebt als Renate Strecker fünf wunderschöne Jahre – bis ihre leibliche Mutter ihrem leiblichen Vater zum ersten Mal „ihre“ Tochter präsentiert. Der Mann meint sofort: „Das ist auf keinen Fall mein Kind,“ und sträubt sich gegen die Zahlung der Alimente. Durch den Vaterschaftstest kommt dann die Verwechslung ans Licht. Die Folge ist ein traumatisierender Verwaltungsakt: Die Behörden ordnen den Rücktausch der Kinder an. „Als ich plötzlich erfahren habe, dass Frau Strecker nicht meine leibliche Mutter ist, war das etwas ganz und gar Schreckliches und  Unvorstellbares für mich,“ erzählt Marlene John, die ihre Erfahrungen auch in ihrer Biographie „Sag mir, wer ich bin,“ beschreibt. „Ich war ja erst 5 Jahre alt! Ich wurde abrupt aus einer behüteten Umgebung herausgerissen, und verstand die Welt nicht mehr.“ „Für ein Kind bedeutet so ein Vorfall, dass das natürliche Selbstverständnis, das es im Laufe seines bisherigen Lebens aufgebaut hat, in Frage gestellt wird,“ weiß Nicole Sterk, Psychotherapeutin im AKH Wien/Kinderklinik. „Umso wichtiger ist es, dass dann von den Eltern frühzeitig eine nachvollziehbare, ehrliche Geschichte präsentiert wird.“ Marlene John bekommt diese Geschichte freilich erst viele Jahre später zu hören.

Mutterliebe kann nicht behördlich erzwungen werden

Der Tag, an dem sie ihrer leiblichen Mutter übergeben wird, bleibt für sie lange ein rätselhafter Alptraum. „Mir war nicht klar, was passieren würde, weil man mir gesagt hat, dass wir verreisen würden,“ erzählt die heute 61-Jährige stockend. „Im Grunde war das dann eine ganz kurze Umtauschaktion, die behördlich vorgeschrieben war. Da muss ich so traumatisiert gewesen sein, dass ich mich selbst nicht mehr erinnern kann, wie sich das alles überhaupt abgespielt hat.“ Von Zeitzeugen erfährt John Jahre später, welche schrecklichen Erinnerungen ihr Unterbewusstsein ausblendet: Bei der „Übergabe“ kommt es zum Eklat, Marlenes leibliche Mutter flüchtet mit Renate in einen nahen Wald, damit sie „ihr“ Kind nicht hergeben muss. Beamte stöbern sie auf und trennen sie von Renate. Dann wird der „Umtausch“ planmäßig zu Ende gebracht. Marlenes glückliche Kindheit ist damit zu Ende. Denn Mutterliebe kann nicht behördlich verordnet werden.

Wenn die eigene Tochter nicht als eigene Tochter akzeptiert wird

Wie die Märchenfigur Aschenputtel wird Marlene zum Mädchen für alles, sie muss schwer arbeiten, wird von Frau Hoffmann bestraft, geschlagen und eingesperrt. Ihre Kindheit und Jugend wird zum Horror-Trip, dem sie durch eine frühe Heirat ein Ende macht. Liebe bekommt Marlene von ihrer leiblichen Mutter ihr ganzes Leben lang nicht. Als die BabyExpress-Redaktion im Gespräch Frau Hoffmann einmal als ihre „Mama“ bezeichnet, betont Frau John sofort: „Frau Hoffmann ist nicht meine Mama. Frau Strecker war meine Mama, und wird das für mich auch mein Leben lang bleiben. Frau Hoffmann war meine leibliche Mutter, ja. Aber es ist nie eine Mutter-Kind-Beziehung entstanden, weil ich vom ersten Tag an eine Ablehnung erfahren habe, die bis über den Tod hinausgegangen ist.“ Ihre Mutter sei ein Leben lang verbittert und verhärmt gewesen, erzählt Frau John, weil sie bis zum Schluss dem „falschen“
Kind nachgetrauert hat.

„Wieso heißt die Sonja Viktoria?“

Andrea Franner, 40, aus Hohenau an der March, wird dieses Schicksal aller Voraussicht nach erspart bleiben. Aber auch ihr Kind ist nach der Geburt vertauscht worden. Andrea Franner hat ihre Tochter Viktoria im September 2004 im Landesklinikum Weinviertel zur Welt gebracht. Michaela B. aus Gänserndorf hat einige Tage vor Franner entbunden. Als sie das Krankenhaus verlässt, nimmt sie Viktoria mit nach Hause. Frau Franner bleibt  nichtsahnend mit B.s Tochter Sonja im Spital. Sie stillt das fremde Kind, ihre Freunde und Verwandten kommen zu Besuch, um das Kind zu sehen und in der Familie willkommen zu heißen. Niemandem fällt etwas auf – bis B.s Tochter ihrer Mutter eine Frage stellt: Wieso heißt die Sonja Viktoria?

Wer ist jetzt meine Mami?

Andrea Franner vermutet, dass eine Schwester den Kindern die falschen Strampelhosen angezogen hat. „Die Hose war im richtigen Bett, aber in der Hose war das falsche Kind.“ So wurde Viktoria Franner Sonja B., und Sonja B. wurde Viktoria Franner. Die Situation war auch ein Schock für das Personal im Landesklinikum Weinviertel – schließlich ist der Alptraum aller frischgebackenen Eltern ausgerechnet in ihrer Säuglingsstation Realität geworden. Der zuständige Pflegedirektor, Dipl. GKP Josef Strobl, meint dazu: „Aus damaliger und heutiger Sicht kann diese Verwechslung leider nur durch eine Aneinanderreihung von zufälligen und unglücklichen Umständen möglich gewesen sein! Durch die bestehenden Bemühungen und Vorkehrungen war zum gegebenen Zeitpunkt die Möglichkeit einer Verwechslung nicht vorhersehbar!“ Strobl betont auch, dass man auf dieses „leider bedauerliche Ereignis sofort, offen und richtig reagiert“ habe. „Deshalb war es auch binnen kürzester Zeit möglich, beiden Müttern ihre Babys in die Arme zu legen!“

Dich lass ich nie mehr aus!

Andrea Franner wird diesen Moment niemals vergessen: Eine Schwester bittet sie ins Säuglingszimmer, wo Herr Strobl mit mehreren Ärzten und Schwestern wartet. Die Frauen haben Tränen in den Augen, die Männer wirken angespannt. „Ich hab’ sofort gewusst, dass da etwas passiert sein muss,“ erzählt Franner. „Ich habe mit dem Schlimmsten gerechnet. Ich habe mit allem gerechnet. Aber nicht damit, dass man mir sagt, mein Kind ist vertauscht
worden.“ Der Schock ist groß, Franner bekommt die Entschuldigungen des Personals „wie durch einen Nebel“ mit. Als sie ihr Kind endlich in Händen hält, sagt sie sich immer wieder: „Die lass ich jetzt nie mehr aus.“

Eine fremde Frau hat mein Kind gestillt

Nach den Emotionen kommen bald die Fragen: „Es ist zum Beispiel schon komisch, wenn eine fremde Frau dein Kind stillt,“ erzählt Franner. „In der ersten Zeit habe ich Angst gehabt, dass die vielleicht irgendwelche Krankheiten hat, und ich habe mich gefragt, ob sie die an mein Kind übertragen hat.“ „Mütter haben während der Schwangerschaft regelmäßig Laboruntersuchungen, die im Mutter-Kind-Pass eingetragen werden,” meint Dr. Christine Jahn, Fachärztin für Kinder- und Lugendheilkunde im SMZ-Ost. „Bei diesen Untersuchungen geht es unter anderem auch darum, chronische beziehungsweise
ansteckende Erkrankungen zu erken-nen und bei Bedarf zu behandeln. Durch Muttermilch wird in der Regel keine Erkrankung übertragen!”

Streit um ein Kind?

Eine Zukunftsprognose hilft bei der Entscheidungsfindung Zwei Jahre sind seit der Verwechslung im Landesklinikum Weinviertel vergangen. Eine quälende Vorstellung lässt Frau Franner aber nicht los: „Was wäre gewesen, wenn wir ein paar Jahre später draufgekommen wären?“ fragt sie sich immer wieder. „Das muss einfach schrecklich sein, und ich bin froh, dass ich in so einer Lage nie eine Entscheidung treffen musste, was dann mit den vertauschten Kindern passieren würde.“ Das Gesetz sieht für einen derartigen Fall folgende Vorgangsweise vor: „Die biologischen Eltern haben das Obsorgerecht für das Kind und könnten es herausfordern. Die Pflegeeltern haben keine stärkeren Rechte und müssen selbst Antrag auf Obsorge stellen,“ erklärt Mag. Franz Mauthner, Richter und Vorsitzender der Fachgruppe Familienrecht. „Ein Sachverständiger muss sich beide Familien anschauen und eine Zukunftsprognose erstellen, um abzuwägen, was für die Zukunft des Kindes dienlicher ist. Im Mittelpunkt steht ohne Zweifel immer das Wohl des Kindes.“ In den Monaten nach dem Zweiten Weltkrieg war man von derartigen Vorstellungen noch weit entfernt. „Wir wurden durch die behördlich angeordnete Tauschaktion
alle schwer traumatisiert,“ erzählt Marlene John. „Ich habe damals eine Macke bekommen, und diesen Knacks bekomme ich auch nicht mehr weg.“

 

Es tut mir leid

„Aus damaliger und heutiger Sicht kann diese Verwechslung leider nur durch eine Aneinanderreihung von zufälligen und unglücklichen Umständen möglich gewesen sein! Wir haben aufgrund des damaligen Ereignisses sofort die Sicherheitsvorkehrungen auf eine am Markt neu gefundene, auffälligere
Kennzeichnung abgeändert! Zusätzlich wurde ein neues Nummernsystem, welches der Referenzkontrolle dient, eingeführt. Das Übergabekontrollprozedere der Babys an deren Mütter bei Entlassung wurde per zusätzlicher Anordnung verschärft!“ Dipl. GKP Josef Strobl, Pflegedirektor im Landesklinikum Weinviertel

 

Das sagen die Experten:

„Wenn man nach mehreren Jahren drauf kommt, dass das Kind vertauscht wurde, erzeugt das sicher eine große emotionale Verwirrung. Für das Kind bedeutet das, dass das natürliche Selbstverständnis in Frage gestellt werden kann und es tauchen Fragen auf wie: Bin wirklich ich gemeint? Wollen mich meine Eltern so wie ich bin? Bin ich austauschbar?“ Nicole Jasmin Sterk, Psychotherapeutin im AKH Wien/Kinderklinik

„Aus der Säuglingsforschung und frühkindlichen Entwicklung weiß man, dass die fünf Sinne bei Neugeborenen bereits hoch differenziert sind. So ist der Geruchssinn hoch entwickelt. Sieben Tage alte Babys können zwischen dem Geruch der Stilleinlagen ihrer Mutter und denen anderer stillender Frauen unterscheiden. In der zweiten Lebenswoche betrachten Babys das Gesicht der Mutter länger als das anderer Personen.“ Dr. Christine Jahn, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde im SMZ-Ost

„Die biologischen Eltern haben die Obsorge für das Kind und könnten es nach einer Jahre später entdeckten Verwechslung herausfordern. Die ‘Pflegeeltern’ haben keine stärkeren Rechte und müssen selbst Antrag auf Obsorge stellen. Ein Sachverständiger muss sich beide Familien anschauen
und eine Zukunftsprognose erstellen, um abzuwägen, was für die Zukunft des Kindes dienlicher ist. Im Mittelpunkt steht ohne Zweifel immer das Wohl
des Kindes.“ Mag. Franz Mauthner, Richter und Vorsitzender der Fachgruppe Außerstreit- und Familienrecht


Das tun die Kliniken gegen Kindestausch

„Neben den herkömmlichen Sicherheitsmaßnahmen, wie Armbänder, empfehlen wir den Müttern, sich ihre Kinder gut anzuschauen und einzuprägen,
auch auf besondere Merkmale zu achten.“ Univ. Prof. Dr. Norbert Pateisky, Leiter der Abteilung für Risikomanagement und Patientensicherheit an der Universitäts-Frauenklinik Wien.

„Das Kind ist nach der Geburt bei der Mutter, beziehungsweise bei den Eltern, sodass eine Verwechslung bei uns aus diesem Grund schon nicht möglich erscheint.“ Prim. Univ. Prof. Dr. G. Ralph, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am LKH Bruck/Mur und Leoben.

„Zur Verhinderung von ‘Vertauschungen’ wird folgendes Risikomanagement durchgeführt: Das Namensband, und der Kontakt zwischen Mutter und Kind wird nicht unterbrochen, da ein intensives ‘Rooming In’ gewährleistet ist“ Prim. Dr. Alexander Albrecht, Leiter der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Krankenhaus Hallein.

„Bei uns bekommen Mutter und Kind sofort ein Namensband. Werden Frauen vor der Geburt aufgenommen, bekommen sie ein gelbes Band, bei ‘Eintritt in den Kreißsaal’ wird die blaue oder rosafarbene Bandkombination vorbereitet.“ Prim.Dr. Peter W.Klug, Leiter der Station für Gynäkologie und Geburtshilfe im LKH Judenburg.

„Durch Rooming-in hat die Mutter die meiste Zeit den direkten Kontakt zum Baby. Bei den Untersuchungen des Kindes ist die Mutter immer dabei. Zu Verwechslungen ist es in den letzten 25 Jahren nicht gekommen.“ Prim. Univ. Dr. Peter Schwärzler, Leiter der Gynäkologie und Geburtshilfe am LKH Feldkirch.

„An Großmütter, andere Verwandte, oder Freunde der Eltern wird ein Kind bei uns niemals übergeben. Sollte die Mutter nach der Geburt nicht mobil sein, bringt die Kinderschwester das Neugeborene persönlich zu ihr.“ Univ. Doz. Dr. Hans Jantsch, Ärztlicher Leiter in der Goldenes Kreuz Privatklinik Wien.

„Mutter und Kind bekommen unmittelbar nach der Geburt ein Identitätsbändchen mit Code um das Handgelenk. Zusätzlich wird noch der Name und das genaue Geburtsdatum mit Zeit auf diesem Bändchen vermerkt. “ Prim.Dr.Kurt Resetarits, Leiter der Station für Gynäkologie und Geburtshilfe am LKH Hartberg.

„Bei uns im Landeskrankenhaus Oberwart hat es bis heute zum Glück keinen derartigen Fall gegeben. Die Mutter und das Kind bekommen gleich nach der Geburt ein nur abschneidbares Namensband.“ Prim. Dr. Roland Pavelka, Leiter der Station Gynäkologie und Geburtshilfe am KH Oberwart.

Kommentare   

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