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Kinder auf Social Media - Wie weit kann ich gehen?

Instagram und Co. sind für die Meisten zum Teil ihres Lebens geworden. Man postet Dinge die für andere interessant sein könnten, bzw. über Dinge die einem wichtig erscheinen und will damit Familie und Freunde laufend auf dem neusten Stand halten. Doch inwieweit ist es okay seine eigenen Kinder schon so früh in die Welt der Medien hineinzuziehen und sie im World Wide Web zu präsentieren?

 „Das berühmteste Instagram-Baby der Welt“

Auf der einen Seite stehen jene Prominente die versuchen, ihre Kinder so gut wie möglich vor den Paparazzi zu schützen. Auf der anderen jedoch gibt es auch jene, die es kaum erwarten können, einen eigenen Instagram-Account für ihre Frischlinge einzurichten.

Auf Platz eins der „berühmtesten Instagram-Babys“ ist zurzeit Harlen Bodhi, Sohn von Chelsea White, mit sage und schreibe 209.000 Follower. Gefolgt von North West mit „nur“ 166.000 Follower und Harper Beckham mit 88.400 Follower. Hierbei stellt sich die Frage wozu das Ganze? Will man damit erreichen, dass die Kinder einmal auch so erfolgreich werden wie Mami und Daddy, oder möchte man dadurch zeigen, dass die eigenen Kinder einfach besser sind als die Anderen?

Auf was muss ich achten?

Prinzipiell spricht nichts dagegen, der Social-Media-Welt einen kleinen Ausschnitt des Privatlebens zu zeigen. Nichtsdestotrotz sollte man sich über einige Dinge im Klaren sein und wissen auf was man achten muss:

1) Ich verkaufe die Rechte

Mit dem Klick auf „Posten“ gibt man die Recht für das Bild ab und somit kann jeder mit dem Foto machen, was er will. 

2) Wer könnte sich die Bilder zu Nutzen machen?

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung mögen die Bilder vielleicht noch süß und nett anzuschauen sein, jedoch können genau diese Bilder später auch gegen sie oder ihre Kinder verwendet werden. Es könnte sein, dass ihr Kind genau wegen diesen Fotos später mal gemobbt wird. Noch schlimmer: Pädophil veranlagte Menschen können diese Fotos für ihre Zwecke nutzen oder sie veröffentlichen. 

3) Sicherheitsvorkehrungen im Vorhinein treffen

Man sollte darauf achten, dass die eigenen Beiträge nicht für jedermann sichtbar sind. Hierbei vergessen viele, dass es hierfür die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen in den Privatsphäre-Einstellungen gibt.

4) Die Meinung der Kinder bedenken und berücksichtigen

Ein weiterer Aspekt, dem nur wenig Bedeutung zukommt, ist die Ansicht die Kinder. Sie werden entweder nicht gefragt, oder sie sind einfach noch zu jung, um eine Meinung darüber zu haben. Folglich werden Fotos gepostet, die die Kinder entweder beim plantschen im Schwimmbad, oder nackt in der Badewanne zeigen. Viele bedenken jedoch nicht, dass das Internet nie vergisst und somit alle Bilder auf ewig im World Wide Web gespeichert sind. So sollte sich jeder, bevor man ein Bild seiner Kinder der ganzen Welt zur Verfügung stellt, darüber Gedanken machen, ob man die Rechte über das Bild nicht einfach denen überlässt, die auch auf dem Foto abgebildet sind: Nämlich den Kindern.

Aber ganz abgesehen von den Prominenten Beispiele und anderen so „perfekten“ Accounts auf Instagram und CO, seien wir doch mal ehrlich: Kinder zu haben und zu erziehen ist nicht einfach und auf keinen Fall so ein Zuckerschlecken, wie es auf den meisten Social-Media-Kanälen dargestellt wird. Wie auch schon Gray Benko, Mutter von zwei Kindern, in ihrem Profil schreibt: „This is my life, or at least what I want you to see of it”.






Foto: Shutterstock/Yiorgos GR

 

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