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Schussfahrten-Training im Wohnzimmer

Wie können Sie sich und Ihre Lieben fit für die kommende Skisaison machen? BabyExpress präsentiert Ihnen hier die besten Trainings-Tipps für zu Hause.

Drei Stunden Vollgas am Rad. Dann zwei bis drei Stunden Koordinationstraining, Rumpftraining, Muskeltraining und Stretching. Zum Abschluss soll eine Massage dem solcherarts beanspruchten Körper helfen, die Strapazen zu verdauen – so, und noch viel härter, trainieren die Profis des Skizirkus. Ein derart intensives Training ist für Hobbyskifahrer natürlich nicht notwendig und meistens ja auch gar nicht möglich. Aber auch für Amateure sollte es drinnen sein, zwei bis drei Mal pro Woche Sport zu machen. Denn wer sich richtig aufs Skifahren vorbereitet und fit auf die Piste geht, fährt besser und sicherer.

Gefährlich: Couch-Potatoes als Brettl-Artisten

Die meiste Zeit im Jahr in der Schule, im Büro oder vor dem Fernseher sitzen, und dann plötzlich eine Woche lang mit Skiern oder Snowboards die Piste hinunterglühen – das geht oft schief. Fast jeder Hobby-Wintersportler kennt das Gefühl, wenn gegen Ende eines Tages auf der Piste Bänder, Muskeln und Gelenke bei jedem Schwung ächzen. Weil Skifahren aber wirklich so ziemlich das „leiwandste ist, was man sich nur vorstellen kann,“ wird das Flehen des Körpers nach einer Pause meist überhört und die Lust auf noch eine Abfahrt in die Tat umgesetzt. Mit der Übermüdung steigt aber auch das Risiko, die Talfahrt als Passagier in einem Rettungsschlitten zu absolvieren. Als Vorbereitung für die Skisaison ist es deshalb für Hobbysportler wichtig, den Kreislauf in Schwung zu halten und Ausdauertraining zu machen, also regelmäßig joggen, Rad fahren, wandern oder schwimmen zu gehen.

Lassen Sie Ihre Muskeln nicht in den Winterschlaf fallen

Am besten und gesündesten ist es natürlich, das ganze Jahr über Sport zu betreiben und fit zu bleiben. Im Sommer gibt es dazu für Groß und Klein vom kühlenden Schwimmspaß bis zur Radtour jede Menge Anreize und Gelegenheiten. Im Winter, wenn die Abende länger und die Feiertagsfrequenz höher wird, gönnen viele Menschen ihren Muskeln einen Winterschlaf – als Beruhigung für das eigene Gewissen muss dabei oft der Umstand herhalten, dass ohnehin eine Woche Skiurlaub auf dem Programm steht. Ein großer Irrtum. Sportärzte empfehlen, etwa drei Monate vor dem Skiurlaub mit einem regelmäßigen Training zu starten. Wer sich daran hält, und in den Semesterferien zum Pistenvergnügen aufbricht, tut damit also auch zur Weihnachtszeit etwas für seinen Körper – und die gehört im Vanillekipferl-verliebten Österreich für viele traditionell zu den sportärmsten und kalorienreichsten Tagen des Jahres. Das sorgt übrigens nicht nur für gehobenes Skivergnügen, sondern legt auch den Grundstein für eine gute Strand-Figur.   

Die besten Skisport-Übungen für zu Hause

Wer einige Monate vor dem Skiurlaub mit leichtem, aber regelmäßigem Training beginnt, wird besser und sicherer fahren und mit weniger Muskelkater-bedingten Auszeiten auskommen. Wir präsentieren Ihnen einige Top-Skisport-Übungen, aus denen Sie Ihren ganz persönlichen Vorbereitungsplan für sich und Ihre Familie erstellen können. Wichtig ist dabei, dass Sie mindestens zwei bis drei Mal pro Woche für ca. mindestens 20-30 Minuten trainieren. Besonders viel Spaß macht das „Trockentraining“ übrigens, wenn die ganze Familie gemeinsam durchs Wohnzimmer „wedelt“...

Der Stossdämpfer 1

Verschränken Sie Ihre Hände im Nacken und machen sie eine „halbe“ Kniebeuge. In dieser Position verharren, bis es in den Oberschenkeln schön zieht. Nach einer kurzen Pause ca. fünf bis 10 Mal wiederholen. Damit geben sie Ihren Oberschenkeln die nötige Power für sportliche Abfahrten.

Der Stossdämpfer 2

Dieselbe Position wie beim „Stossdämpfer 1“ einnehmen, dann nach oben springen und dabei die Knie an den Oberkörper annähern. Vorsicht vor unfreiwilligen Kinnhaken! Mit dieser Übung trainieren Sie, Stöße abzufedern. Ein Muss für alle, die auch auf der Buckelpiste eine besonders gute Figur machen wollen. 

Extra-Kondi für Gleitspezialisten

Eine tiefe Hocke – ähnlich wie auf einem flachen Gleitstück – einnehmen. Dann das Gesäß möglichst tief nach hinten absenken, ohne das es den Boden berührt. Die Füße stehen dabei mit voller Fläche am Boden, auch die Hände können mittels Bodenkontakt zur Stabilisierung eingesetzt werden. Nach etwa 20 – 30 Sekunden das Gesäß wieder anheben, kurz entspannen, dann wieder ab in die Hocke. Einige Male wiederholen. In der Hocke nicht wippen 

Der Schmetterling

Für diese Übung begeben sie sich in Bauchlage. Die Arme nach vorne, die Beine nach hinten wegstrecken. Den linken Arm und das rechte Bein für ca. fünf Sekunden anheben. Nach einer kurzen Pause mit rechtem Arm und linkem Bein wiederholen. Insgesamt etwa fünf bis 10 mal pro Körperseite durchführen. Trainiert Körper-Koordination und Muskelkraft!

Servus, die Wadln 

Mit dem Gesicht zur Wand (etwa einen Schritt von der Wand entfernt) stellen. Stützen Sie sich mit der linken Hand an der Wand ab und klemmen Sie dann den rechten Fuß hinter Ihre linke Wade. Dann langsam den linken Fuß anheben, sodass die Ferse „schwebt“. Etwa zehn bis 20 Sekunden in dieser Position verharren, dann die Ferse langsam wieder senken, und die Übung mit der „anderen Seite“ wiederholen. Etwa zehn Einheiten pro Körperseite!

Wichtig: Zwischen den einzelnen Übungen kurze Pausen einlegen und dabei eventuell Arme und Beine leicht „ausschütteln“. Im Lauf der Trainingsmonate können Sie die Frequenzen der einzelnen Übungen kontinuierlich steigern. Bei allen Übungen nie über die Schmerzgrenze gehen!

Foto: Shutterstock/gorillaimage

 

 

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