Kind-Schwimmen05

Hey, ich kann schwimmen

Wenn Viola Wasser sieht, ist sie nicht mehr zu bremsen: Sofort stürzt sie in die Fluten, hat auch nach Stunden noch nicht genug von Beckensprüngen und Planschen. Ganz anders verhält es sich bei Max. Ob Schwimmbecken, Badesee oder Meer – um Wasser wird ein großer Bogen gemacht. Selbst Schwimmflügel verlocken ihn nicht dazu, sich zu erfrischen. Doch bevor Spaß im und am Wasser überhaupt möglich wird, müssen die Kleinen erst schwimmen lernen. Wohl die meisten Eltern sind erst dann entspannt und atmen erleichtert auf, wenn sich die Sprösslinge halbwegs sicher über Wasserhalten können. Leicht sind die ersten Schwimmlektionen aber nicht immer. Häufig scheitern sie am Widerstand der lieben Kleinen. Wenn sich die Elternals Schwimmlehrer betätigen, sollten sie daher überlegt zur Sache gehen. Und den Nachwuchs vor allem nicht zu früh ohne Schwimmflügel ins Wasser lassen. Denn: Kinder haben erst etwa mit vier Jahren die motorischen Voraussetzungen, um die komplexen Bewegungsabäufe beim Schwimmen koordinieren zu können. Übertriebener Ehrgeiz ist kontraproduktiv und schadet eher, als er nützt, denn wer Dreijährige mit dem Schwimmtraining traktiert, überfordert sie nicht nur, sondern nimmt ihnen auch nachhaltig den Spaß an der Sache. Auch Trockenübungen daheim bringen wenig, denn sie sind langweilig und es fehlt der Bezug zum Wasser.

Die Freude am Wasser spielerisch erfahren

Kinder sollten möglichst spielerisch an das Element Wasser gewöhnt werden. Beginnend mit dem gemeinsamen Planschen in der Badewanne bis hin zu einfachen Tauchübungen im seichten Strandbereich. Bevor sich das Kind ins Wasser wagt, sollten Eltern überlegen, welche Schwimmhilfe sie dem Nachwuchs anbieten wollen. Obwohl Schwimmflügel sicher und praktisch sind, eignen sie sich zum Schwimmenlernen nicht optimal. Der Nachwuchs wird in eine schlechte, nämlich fast aufrechte Position gebracht. Kinder können dadurch zwar gemütlich durchs Wasser paddeln, doch das hat wenig mit Schwimmen zu tun. Noch schlechter für die Kleinen sind Schwimmreifen, denn das Kind wird zum Stehen im Wasser verurteilt. Ideal sind Bauchgurte mit Auftriebskörpern am Rücken und locker sitzende Schaumstoffringe an den Armen. Die Schwimmschüler werden automatisch in die richtige, horizontale Lage gebracht und erlernen so besser die richtigen Bewegungstechniken. Bringen Sie Ihrem Kind sorgfältig alle Abläufe bei und achten Sie darauf, dass es zunehmendan Vertrauen in die eigenen Fertigkeiten gewinnt. Erst dann sollten Sie die Schwimmhilfen sukzessive reduzieren. Gehen Sie dabei folgendermaßen vor: Zuerst wird der Bauchgurt entfernt, dann wandert ein Armring nach dem anderen ins Trockene. Diese  Vorgehensweise macht nach und nach die Fortschritte greifbar und bringt Ring für Ring einen deutlichen Motivationsschub. Experten empfehlen Eltern auch die Anschaffung eines Schwimmbretts, an dem sich die Kinder festhalten können. Mittels dieses Hilfsmittels können Kinder das richtige Beintempo üben und es vermittelt ängstlichen Schwimmschülern das Gefühl von Sicherheit. Auch aus gesundheitlicher Sicht gibt es für Kinder keinen besseren Sport als Schwimmen: Es kräftigt die Muskulatur, verbessert die Ausdauer und das Koordinationsvermögen, steigert die Leistungsfähigkeit und stärkt die Abwehrkräfte. Durch die Auftriebskraft des Wassers werden Bänder, Sehnen und Gelenke entlastet – deshalb ist diese Sportart auch für Kinder mit Übergewicht oder Gelenksproblemen ideal. Die Verletzungsgefahr ist zudem äußerst gering. Wenn Eltern ihrem Nachwuchs Spaß am Element Wasser vermitteln, leisten sie also auch einen äußerst wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge.

So wird aus jedem Kind eine Wasserratte

Während manche Kinder kaum aus dem kühlen Nass herauszubekommen sind, kriegen andere bereits regelrechte Panik, wenn sie mit der kleinen Zehe Wasser berühren. Was tun, damit Ihr Kind die Angst verliert und nicht mehr wasserscheu ist? Zunächst sollten Sie klären, welche Gründe das Unbehagen auslösen. Sollte es die Kälte sein, dann hilft vielleicht der Besuch einer Erlebnistherme. Fürchtet das Kind das Brennen des Wassers in den Augen, kann eine Schwimmbrille Abhilfe schaffen. Hat es Angst vor der Tiefe, dann braucht es die Sicherheit, sich jederzeit irgendwo anhalten zu können. Erstellen Sie eine Rangliste der Angst, halten sie darauf jene Situationen fest, die das Kind gerade noch entspannt bewältigen kann, ganz unten vermerkt man das angestrebte Ziel. Dazwischen beschreibt man möglichst viele Stufen, die das Kind Schritt für Schritt dem Schwimmerlebnis näherbringt. Üben Sie zuerst die leichtesten Stufen so lange, bis das Kind seine Ängste abgelegt hat.

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