In der Pause eine Spritze

Ungesunde Ernährung, Übergewicht – Diabetes unter Schülern nimmt zu. Viele Lehrer wissen jedoch nicht, wie sie mit Betroffenen umgehen sollen. Ein Leitfaden.

Jedes Jahr kommen etwa 200 Kinder, die an Diabetes-Typ-1 erkrankt sind, in die Schule. Mit deren Therapie – diese Kinder müssen meist mehrfach am Tag ihren Blutzucker messen und Insulin spritzen – sind Lehrer, aber oft auch Mitschüler überfordert. Diabetes Austria, die Initiative Soforthilfe für Menschen mit Diabetes, will hier aufklären und Ängste abbauen. Zwei Problemkreise rücken dabei in den Fokus: Einerseits, wie Lehrer mit einem insulinpflichtigen Schüler umgehen sollten, andererseits, wie Eltern verhindern können, dass ihr Kind übergewichtig wird und unter Umständen einen Diabetes-Typ-2 entwickelt.
Erst jüngst wurde eine Studie veröffentlicht, die besagt, dass Wiener Kinder zu mehr als 22 Prozent an Übergewicht laborieren.

Die wichtigsten Tipps für Lehrer von Kindern mit Diabetes

  • Diabetiker sind im Unterricht komplett belastbar, dies gilt auch für das Turnen.
  • D Jugendlichen mit Diabetes sollte keine Extrabehandlung zugestanden werden. Wandertage, Skikurse oder andere Ausflüge sollten mitgemacht werden, weil sie ein wichtiger Abschnitt der normalen Persönlichkeitsentwicklung und Sozialisation sind.
  • Ohne Einschränkungen sollten Blutzuckermessungen, Nahrungsaufnahme und der Gang auf die Toilette jederzeit möglich sein.

Sinnvoll ist auch, den Diabetes in den Unterricht zu integrieren

  • Das Wissen der betreuenden Lehrer und der Klassenkameraden über den Diabetes hilft den betroffenen Schülern mit der Erkrankung offen  umzugehen und Blutzuckermessungen, Zwischenmahlzeiten und auch Insulinspritzen in den normalen Tagesablauf zu integrieren.
  • Mit einem grundlegenden Wissen können Mitschüler und Lehrer im Fall einer Unterzuckerung sehr effektiv Hilfe leisten.

Fünf Tipps für Eltern: So bleibt Ihr Kind schlank und gesund

Feste Rituale
Kinder sollten einen regelmäßigen Tagesablauf haben. Gerade im hektischen Alltag ist es wichtig, dass wiederkehrende Punkte den Ablauf prägen, zum Beispiel regelmäßige Mahlzeiten ohne Fernseher oder Radio.

Gemeinsam essen
Kinder sollten nicht sich selbst überlassen werden. Auch wenn beide Eltern arbeiten, sollte zumindest eine Mahlzeit am Tag mindestens mit einem Elternteil zusammen stattfinden.

Auto stehen lassen
Fördern Sie die Lust am Sport, indem Sie die Kinder verschiedene Sportarten ausprobieren lassen. Auch in ungünstigen Wohngebieten mit hohem Sicherheitsrisiko für die Kinder kann man sich mit anderen Familien zusammentun, gemeinsame Bewegungsmöglichkeiten organisieren. Und: Nicht immer das Auto benutzen! Kleine Wege können besser zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden.

Nur kontrolliert fernsehen
Fernsehen gehört zum Leben, ganz klar. Aber es sollte kontrolliert geschehen.

Freiräume lassen
Geben Sie den Kindern eine Richtung vor, aber lassen Sie ihnen Freiräume.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

JInput Object ( [options:protected] => Array ( ) [filter:protected] => JFilterInput Object ( [stripUSC] => 0 [tagsArray] => Array ( ) [attrArray] => Array ( ) [tagsMethod] => 0 [attrMethod] => 0 [xssAuto] => 1 [tagBlacklist] => Array ( [0] => applet [1] => body [2] => bgsound [3] => base [4] => basefont [5] => embed [6] => frame [7] => frameset [8] => head [9] => html [10] => id [11] => iframe [12] => ilayer [13] => layer [14] => link [15] => meta [16] => name [17] => object [18] => script [19] => style [20] => title [21] => xml ) [attrBlacklist] => Array ( [0] => action [1] => background [2] => codebase [3] => dynsrc [4] => lowsrc ) ) [data:protected] => Array ( [Itemid] => 161 [option] => com_content [view] => article [catid] => 12 [id] => 1749 ) [inputs:protected] => Array ( [cookie] => JInputCookie Object ( [options:protected] => Array ( ) [filter:protected] => JFilterInput Object ( [stripUSC] => 0 [tagsArray] => Array ( ) [attrArray] => Array ( ) [tagsMethod] => 0 [attrMethod] => 0 [xssAuto] => 1 [tagBlacklist] => Array ( [0] => applet [1] => body [2] => bgsound [3] => base [4] => basefont [5] => embed [6] => frame [7] => frameset [8] => head [9] => html [10] => id [11] => iframe [12] => ilayer [13] => layer [14] => link [15] => meta [16] => name [17] => object [18] => script [19] => style [20] => title [21] => xml ) [attrBlacklist] => Array ( [0] => action [1] => background [2] => codebase [3] => dynsrc [4] => lowsrc ) ) [data:protected] => Array ( ) [inputs:protected] => Array ( ) ) [request] => JInput Object ( [options:protected] => Array ( ) [filter:protected] => JFilterInput Object ( [stripUSC] => 0 [tagsArray] => Array ( ) [attrArray] => Array ( ) [tagsMethod] => 0 [attrMethod] => 0 [xssAuto] => 1 [tagBlacklist] => Array ( [0] => applet [1] => body [2] => bgsound [3] => base [4] => basefont [5] => embed [6] => frame [7] => frameset [8] => head [9] => html [10] => id [11] => iframe [12] => ilayer [13] => layer [14] => link [15] => meta [16] => name [17] => object [18] => script [19] => style [20] => title [21] => xml ) [attrBlacklist] => Array ( [0] => action [1] => background [2] => codebase [3] => dynsrc [4] => lowsrc ) ) [data:protected] => Array ( [Itemid] => 161 [option] => com_content [view] => article [catid] => 12 [id] => 1749 ) [inputs:protected] => Array ( ) ) ) )