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Diebische Jugend: Geklaute Musik

Nicht ohne meinen iPod: Musik, immerund überall. Die aktuellsten Songs in schier unglaublicher Fülle – moderne MP3-Player machen es möglich. Woher dasLiedgut stammt, ist klar: vor allem aus dem Internet. Aktuelle Zahlen belegen jetzt Details: Demnach haben Teenager und Studenten im Durchschnitt über 800 illegal kopierte Songs auf ihren Playern. Wie die aktuelle Untersuchung einer britischen Universität zeigt, ist etwa die Hälfte der 14- bis 24-Jährigen glücklich darüber, die eigene Musik mit anderen zu teilen und das Kopieren von hunderten oder tausenden Songs zu ermöglichen. Obwohl illegale Musikkopien inzwischen weitverbreitet und massentauglich sind, erzeugt die Menge der raubkopierten Tracks der Musikindustrie zunehmendes Kopfzerbrechen. Die Zahl übertreffe jegliche Erwartungen, so Fergal Sharkey, Ex-Undertones-Sänger und Chef der Branchenorganisation British Music Rights.

Raubkopieren ohne Hemmungen

Ein durchschnittlicher Musikplayer enthält heute 1.170 Songs, etwa 48 Prozent davon entfallen laut Studie auf illegale Kopien. Bei Teenagern zwischen 14 und 17 Jahren liegt der Anteil der raubkopierten Musik sogar bei 61 Prozent. Im Vergleich dazu sind im Schnitt nur geringe 14 Prozent der CD-Sammlung eines Jugendlichen kopiert. „Die 800 illegalen Songs sind eigentlich nicht überraschend. Der Trend ist da, die Geräte haben immer mehr Speicherplatz – so gesehen sind 800 Tracks gar nicht so viel“, meint Frank Lüngen, Leiter des Ermittlungsdienstes für Musik-Piraterie. Auch die Zahl der MP3-Geräte habe stark zugenommen. „Während es 2005 rund 9,5 Mio. Player gab, sind wir 2008 inzwischen bei 19,1 Mio.“, so Lüngen weiter.

Neue Zugangsmöglichkeiten gesucht

96 Prozent der befragten 18- bis 24-Jährigen gaben an, illegal Musik zu kopieren. Eine vorangegangene Studie zeigte, dass darüber hinaus knapp zwei Drittel aller Jugendlichen CDs von Freunden kopieren. Organisationen wie British Music Rights pochen daher darauf, neue legale Dienste zu entwickeln, die für die junge Generation attraktiver sind und das illegale Filesharing in den Schatten stellen. „Wir haben bereits viele ansprechende legale Plattformen, diese sind auch immer mehr im Kommen. Dennoch entfallen nach wie vor auf einen legalen Song zehn illegal kopierte“, erklärt Lüngen. Labels und Internet Service Provider könnten gemeinsam revolutionäre Zugangsmöglichkeiten wie beispielsweise Abo- und Flatfee- Modelle entwickeln. Profitieren würden davon vor allem die Konsumenten, die eine breite Palette an neuen Musikangeboten nutzen können.

Kein Geld für illegale Tauschbörsen

Natürlich würden nicht nur Jugendliche MP3- Player nutzen, sondern auch ältere Generationen. „Die Jugend hat aber auf jeden Fall einen anderen Zugang zu Musik. Raubkopiert wird, obwohl sich die meisten sehr wohl der Illegalität bewusst sind“, sagt Lüngen. Laut British Music Rights wären jedoch 80 Prozent der Leute, die Musik herunterladen, grundsätzlich dazu bereit, für legale Abo-Services zu bezahlen. Es zeige sich durchaus eine positive Entwicklung für die Musikindustrie. Illegale Tauschbörsen finden heute keine Geldgeber mehr wie vor einigen Jahren noch. Die Technik der meisten Plattformen ist daher inzwischen veraltet.

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