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Pubertätsbeschwerden natürlich bekämpfen

Die Zeit der Pubertät stellt einen bedeutenden Umstellungsprozess des weiblichen Körpers dar. Bei den meisten Mädchen laufen die hormonell bedingten Veränderungen ruhig und geordnet ab. In manchen Fällen kommt es jedoch zu belastendenden Beschwerden. Pflanzliche Arzneimittel stellen hier oft eine gut wirksame und verträgliche Option dar.

Die möglichen Beschwerden reichen von Akne und Hautunreinheiten, Gewichtsveränderungen, zögerlichem oder auch überschießendem Brustwachstum über schmerzhafte oder unregelmäßige Menstruationsblutungen bis hin zu psychischen Unpässlichkeiten wie etwa Stimmungsschwankungen. Einen zentralen Stellenwert besitzen in der Pubertät eine ausgewogene, gesunde Ernährung und sportliche Betätigung. Das Meiden von Noxen wie Nikotin und Alkohol sollte selbstverständlich sein. Darüber hinaus können pflanzliche Arzneimittel unangenehme Begleiterscheinungen des Erwachsenwerdens abmildern.

Regelstörungen natürlich bekämpfen

Die während der Pubertät ablaufenden hormonellen Veränderungen gestalten sich nicht immer völlig harmonisch und ausbalanciert. „Mögliche Folgen sind prämenstruelle Beschwerden, Zyklusunregelmäßigkeiten oder auch Regelschmerzen“, so Univ.-Prof. Dr. Doris Gruber, Frauenärztin in Wien.“ Gerade junge Frauen bevorzugen während dieser Zeit natürliche Behandlungsmöglichkeiten. Für sie gibt es eine ganze Reihe wissenschaftlich gut belegter pflanzlicher Arzneimittel, die Erleichterung verschaffen können.“ Beispielsweise kann ein Extrakt aus Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) prämenstruelle Beschwerden bekämpfen und Omega-3-Fettsäuren Menstruationsschmerzen lindern. Diese sind z.B. in Fisch, aber auch in Pflanzenölen (z.B. Lein-, Walnuss- oder Rapsöl), Nüssen und Samen reichlich enthalten.

Pflanzen für die Psyche

Für das psychische Wohlbefinden spielt das Hormon Progesteron eine wichtige Rolle. Es wirkt u.a. angstlösend (anxiolytisch), muskelentspannend, analgetisch und beruhigt den ganzen Organismus. Wenn die Eierstöcke über einen längeren Zeitraum nach der ersten Menstruationsblutung nicht genug Progesteron produzieren, können sich Angststörungen, Panikattacken und Psychosen erstmalig manifestieren. Als therapeutische Hilfestellungen sollten nach Abwägung der individuellen Situation auch Präparate aus der Natur zum Einsatz kommen. Besonders günstige Effekte besitzen Passionsblume (Passiflora incarnata), Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa), Mönchspfeffer und das stimmungsaufhellend wirksame Johanniskraut (Hypericum perforatum). Zur weiteren Unterstützung der Eierstöcke setzt Univ.-Prof. Dr. Doris Gruber gerade bei jungen Frauen auf „ovarian food", also auf wichtige Nährstoffe für die Eierstöcke wie Vitamin D3, Omega-3-Fettsäuren, aber auch auf Isoflavone.

Isoflavone in der Pubertät

Isoflavone, die v.a. in Rotklee und Soja enthalten sind, haben sich insbesondere bei Wechselbeschwerden, aber auch schon in früheren Lebensabschnitten wie etwa in der Pubertät bewährt. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken regulierend auf den Hormonhaushalt, ohne selbst Hormone (Phytoöstrogen) zu sein. Sie entfalten ihre Wirkung aufgrund ihrer Eigenschaft als PhytoSERM (selektiver Östrogenrezeptormodulator). „Möglicherweise noch zu wenig bekannt ist die Tatsache, dass Isoflavone bereits lange vor den Wechseljahren ihre zellschützende Effekte entfalten können“, so Mag. Ruth Fischer, Geschäftsführerin der Apomedica GmbH in Graz. „Zudem wirken sie wie Balsam auf die Psyche, die ja bekanntlich gerade in der Pubertät unter emotionaler Instabilität leidet.“ Um den therapeutischen Effekt noch zu verstärken kombiniert Apomedica in ihrem Nahrungsergänzungsmittel Dr. Böhm nun Isoflavone mit Griffonia, einer afrikanischen Schwarzbohne, die die Nerven nachweislich unterstützt.

Foto: Fotolia

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