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Zelten mit der ganzen Familie - Was muss ins Gepäck?

Keine Angst vorm Zeltaufschlagen? Im Regen? Egal ob Anfänger oder geübter Wildnisexperte, ein Campingurlaub mit der ganzen Familie sollte gut vorausgeplant werden. Was gehört ins Gepäck und was kann getrost zuhause bleiben?

Zu viel Gepäck wirkt lähmend

Von Pflastern über Besteck, ISO-Matte, Schlafsack und Regenschutz sollte alles dabei sein, doch Notwendiges muss von unnötigen Lasten geschieden werden. Der häufigste Anfängerfehler: Man schleppt sich bucklig, weil zu viele Dinge in die Rucksäcke gewandert sind, deren Abwesenheit gar niemandem aufgefallen wäre. Wenige Kleidungsstücke pro Person reichen – auf Wanderungen und am Campingplatz muss man niemanden beeindrucken. Auf die meisten Spielzeuge von daheim kann verzichtet werden.

Statt Tablet lieber einmal Kartenspiel, Frisbee oder Boccia-Kugeln einpacken. Letztere haben allerdings ein ordentliches Gewicht, sind folglich eher nichts für weite Tagesmärsche, sondern eignen sich besonders für Campingplätze mit ebenen Rasenflächen. Reist man mit dem Auto an bzw. weiter, ist natürlich Platz für mehr Gepäck. Doch schnell wird klar: Kommt zwischendurch Langeweile auf, legt sie sich meist rasch – Steine, Flüsse, Stöcke, Tiere und Bäume sind schlichtweg zu spannend.

Klare Regeln im Zelt

Schon bei der Auswahl des Campingplatzes sollten Eltern darauf achten, ob auch ihre Kinder dort auf ihre Kosten kommen. Viele Campingplätze bieten Kinderspielplätze, Bademöglichkeiten, Babywaschräume und sogar Animationsprogramme. Die Frage ist, welche Art von Urlaub man sich vorstellt – Aktivurlaub mitten in der Natur mit täglichen Wanderungen oder Angelausflügen oder Erholungsurlaub an einem gut besuchten Kärntner Badesee.

Wichtig ist in jedem Fall ein gut aufgeteiltes Familienzelt – je nach Alter der Kinder sind dabei eine (bis ca. vier Jahre) oder zwei getrennte Schlafkabinen sinnvoll. Gerade für Schlechtwetterperioden mit Wind und Regen muss das Zelt gut abgespannt werden. Eine klare Schuhausziehregel ist sinnvoll, damit es drinnen auch sauber bleibt. Ein Besen zum gelegentlichen Auskehren kann parat gelegt werden. Sofern man nicht ausgehen oder die Kochstellen des Campingplatzes verwüsten möchte, empfiehlt sich ein ein- oder zweiflammiger Gaskocher für die Zubereitung von Speisen. Der sollte unbedingt gut stehen – auch wenn er mit größeren Töpfen beladen ist. Ältere Kinder sollten sie über die damit verbundenen Gefahren auf jeden Fall aufklären.

Schönwettercamper?

Hat man die Haube nicht eingepackt, dann braucht man sie später bestimmt. Es ist und bleibt ein Glücksspiel mit dem Wetter. Eine Grundausrüstung gegen Sonne, Insekten und kleinere Verletzungen (Erste-Hilfe-Set) sollte aber auf jeden Fall in Rucksack oder Kofferraum Platz finden. Und wenn dann plötzlich der Schauer aufzieht, findet man sich da wieder, wo man nicht landen wollte: Feucht, fröstelnd und planlos im Inneren seines Zelts umringt vom quengelnden Nachwuchs. Bekennende Schönwettercamper können versuchen, dem Regen davonzufahren. Sonst gilt es, im Reiseführer nach Attraktionen zu suchen, die den Camping-Blues abfangen.

Foto: Shutterstock/goodluz

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