
Lehrermangel verdeutlicht verfehlte Bildungspolitik
"Dass in Wien 10 Tage vor Schulstart 1.180 Lehrerinnen und Lehrer fehlen, spiegelt die völlig verantwortungslose Politik der Wiener Stadtregierung im Bildungsbereich wider. Hier muss seitens der Stadt schleunigst gegengesteuert und nicht weiter die Hände in den Schoß gelegt werden", so ÖVP Wien Bildungssprecherin Gemeinderätin Sabine Schwarz zur heutigen Berichterstattung in der Tageszeitung „HEUTE“.
"Der klassische Reflex, die Verantwortung auf andere, in diesem Fall auf den Bund abzuwälzen, ist ganz klar abzulehnen. Die Stadt hat die Pflicht für das notwendige Personal zu sorgen und eine entsprechende Prioritätensetzung vorzunehmen. Es geht um die bestmögliche Ausbildung unserer Kinder. Dafür ist ausreichendendes Personal eine notwendige Grundvoraussetzung", so Schwarz weiter.
Auch die Schulplätze in Wien werden bekanntlich immer knapper. Es gibt Schulen, die keinen Platz mehr haben und deswegen schon Werkräume in Klassen umgewidmet haben. "Diese Defizite an Personal, bei der Verfügbarkeit an Plätzen und an Standorten muss so rasch wie möglich behoben werden. Daher ist seitens der Stadt ein Entwicklungsplan für Bildungseinrichtungen auszuarbeiten um ein bedarfsgerechtes Netz für ganz Wien sicherzustellen", so die Bildungssprecherin.
"Wir brauchen keinen weiteren oberflächlichen PR-Maßnahmen, sondern grundlegende und tiefgreifende Schritte. Rot-Grün muss die Hausaufgaben im Bildungsbereich endlich erledigen", so Schwarz abschließend.
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