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750 Kinder in Österreich kamen mit Herzfehler zur Welt

Jedes 100. Kind wird mit einem Herzfehler geboren – im Jahr 2025 waren das unter den 75.718 Neugeborenen in Österreich rund 750 betroffene Kinder und ihre Familien. Herzfehlbildungen sind die häufigste angeborene Fehlbildung – und eine der folgenreichsten: Zwei Drittel der betroffenen Kinder haben ohne einen notwendigen operativen Eingriff keine Chance auf eine gesunde Kindheit.

Doch es gibt Grund zur Hoffnung: Dank des medizinischen Fortschritts erreichen heute über 90 Prozent der betroffenen Kinder das Erwachsenenalter und haben die Chance auf ein erfülltes Leben. Dennoch benötigen sie und ihre Familien langfristige Unterstützung – medizinisch, sozial und emotional. In Österreich leben heute rund 25.000 Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH), Tendenz steigend.

Pränataldiagnostik: Früherkennung kann Leben retten

Ein zentrales Anliegen von Herzkinder Österreich ist die Stärkung der Pränataldiagnostik als vorsorgendes Instrument. „Entscheidend sind pränataldiagnostische Untersuchungen, die den Herzfehler des Babys bereits im Mutterleib erkennen", betont Michaela Altendorfer, Präsidentin und Geschäftsführerin von Herzkinder Österreich und selbst Mutter eines Herzkindes. „Damit können schon vor der Geburt die richtigen Maßnahmen getroffen werden, die das Kind nach der Geburt vor Sauerstoffmangel mit oft irreparablen Spätfolgen schützen."

Wird ein Herzfehler rechtzeitig erkannt, können Geburtsplanung, medizinische Versorgung und operative Eingriffe optimal vorbereitet werden – das verbessert die Überlebenschancen und die Lebensqualität der betroffenen Kinder entscheidend. Herzkinder Österreich appelliert daher an alle werdenden Eltern und betreuenden Gynäkolog:innen: Nutzen Sie die Möglichkeiten der Pränataldiagnostik.

Unterstützung für über 4.000 Familien

Herzkinder Österreich ist die zentrale Anlaufstelle für Betroffene im ganzen Land. Gemeinsam mit den Ansprechpartner:innen in den Bundesländern betreut der Verein derzeit über 4.000 betroffene Familien. Er begleitet Familien ab dem Moment der Diagnose – mit Beratung, Information, psychosozialer Unterstützung und praktischer Hilfe in herausfordernden Lebenssituationen.

„Ein angeborener Herzfehler ist heute dank moderner Medizin kein Todesurteil mehr. Über 90 Prozent der betroffenen Kinder haben die Chance auf ein erfülltes Leben. Dennoch benötigen sie und ihre Familien langfristige Unterstützung – medizinisch, sozial und emotional", betont Altendorfer.

Die Vereinsaufgaben von Herzkinder Österreich umfassen unter anderem:

  • Schwangerschaftsbetreuung: Unterstützung und Begleitung der Eltern ab der Diagnose „Herzkind“
  • Bereitstellung von Wohnunterkünften während der Zeit des Krankenhausaufenthaltes des Herzkindes im jeweiligen Teddyhaus, nahe den Kinderherzzentren Linz und Wien
  • Begleitung während Krankenhausaufenthalten: Durch Stationsbesuche bietet der Verein Eltern Halt während der Herzoperation ihrer Kinder – in enger Zusammenarbeit mit Psycholog:innen
  • Familienzusammenführung: Regelmäßige Herzkindertreffen in allen Bundesländern fördern Erfahrungsaustausch und Zusammenhalt
  • Finanzielle Unterstützung: Schnelle, unbürokratische Hilfe für finanzschwache Erziehungsberechtigte bei der Behandlung ihrer herzkranken Kinder

Weitere Informationen zur Arbeit von Herzkinder Österreich und Möglichkeiten zur Unterstützung finden Sie unter www.herzkinder.at.

Bild: Shutterstock/fizkes

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